Dienstag 07. Februar 2012
   
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Mustang Damen-Jeans

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Mustang Herren-Jeans

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Mustang Kollektion

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MUSTANG-History

mustang_jeans_logoGründung und Nachkriegszeit

Das Textilunternehmen wurde am 2. Mai 1932 von Luise Hermann als L. Hermann Kleiderfabrik in Künzelsau als Reaktion auf das stagnierende Holzhandelsgeschäft ihres Ehemannes gegründet. Neben der Inhaberin waren sechs Näherinnen beschäftigt. Die Firma fertigte Berufsbekleidung und stattete Wehrmacht und Reichsarbeitsdienst mit Drillichanzügen aus.

Der Sohn der Unternehmensgründerin, Rolf Hermann (1926–2008), und ihr Schwiegersohn Albert Sefranek (* 1920) traten 1945 in das Familienunternehmen ein. 1948 wurde ein erster Auftrag über 300 blaue Arbeiterhosen – die Jeans – angenommen. Damit war die Firma in Europa der erste Anbieter von Jeans. Die Schnittmuster für die Röhrenhosen wurden von US-amerikanischen Jeans „übernommen“, die Sefranek sich von in Deutschland stationierten GIs besorgt hatte. Ein Jahr später begann die Serienproduktion, zunächst aus Köper für Arbeitskleidung, später aus echtem importiertem Denim. Die Anfangsjahre waren schwierige Zeiten: Jeans galten im Nachkriegsdeutschland anfangs schon aufgrund ihres engen Schnitts als ordinär, wurden zunächst mit den Siegermächten und später mit dem linken Spektrum assoziiert. Im Jahr 1953 stellte Mustang die erste Jeans für Damen her, die als Girl’s Campinghose angeboten wurde, im Jahr 1955 ergänzte eine Jeans aus Cordstoff die Palette.

American Way of Life

Der Markenname Mustang-Jeans wurde, inspiriert vom damals populär werdenden American Way of Life, von Sefranek 1958 eingeführt. Als Unternehmenslogo wählte er dazu passend ein dem Mustang nachempfundenes, stilisiertes Pferd. Eine hochpreisige Mustang Jeans kostete damals um die 20 Mark. 1961 brachte das Unternehmen unter der Marke Mustang die weltweit erste Stretchjeans auf den Markt. Mitte der 1960er Jahre bestellte Kaufhof die ersten Modelle, was für Mustang den Einzug in den deutschen Einzelhandel bedeutete. Mitte der 1960er stand Mustang kurz vor der Übernahme des Alleinvertriebs von Levi's Jeans in Deutschland, bis die Amerikaner einen Rückzieher machten und später eine eigene Tochtergesellschaft gründeten. 1971 wurde die gesamte Produktion von Berufskleidung auf Jeansmode umgestellt. 1972 entwarf Mustang die Freizeitkleidung der westdeutschen Mannschaft zu den Olympischen Sommerspiele 1972 in München. 1973 wurde die L. Hermann KG in Mustang Bekleidungswerke GmbH + Co. umbenannt. Ende der 1970er wurde die Jeans-Kollektion um Jacken und Oberteile ergänzt. Ab 1981 expandierte das Unternehmen mit Tochtergesellschaften ins europäische Ausland, so nach Frankreich und Portugal.

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